Die südlichste Grafschaft Schottlands

Die letzten Tage hier in Belmonte, der Heimat des Entdeckers von Brasilien, Pedro Álvares Cabral, -die Stadt, die ihrem Namen sicher alle Ehre macht, wie wir gelesen haben- fühlten wir uns nach Schottland versetzt.

Nebel den ganzen Tag über und der gestrige Ausflug in die westliche Hochebene an der spanischen Grenze, in eine Landschaft mit meist niedrigem kargem Bewuchs und Bruchsteinmauern um die Winderosion zu begrenzen, muteten tatsächlich an Schottland an. Unterstützt wurde die Anmutung auch durch die vergleichsweise kühlen Tageshöchsttemperaturen um die 10 Grad. Nun gut, Guarda ist als die kälteste Stadt Portugals bekannt, aber dass es auch die nebligste ist, in der wir -obgleich nur 200m vor der Kathedrale- den Fußgängermodus des Navi bemühen mussten, weil wir dieselbe nicht sehen konnten, hat uns einigermaßen überrascht. Der starke Wind tat sein übriges und nachdem wir die ehrwürdigen Gemäuser aus dem 14. Jahrhundert besichtigt hatten, verkrochen wir uns in ein Cafe, um uns wieder etwas aufzuwärmen. Kurzum, es wird höchste Zeit der Kälte zu entfliehen.

Unser nächstes Domizil befindet sich ca. 50 km nördlich von Lissabon und wartet mit Meerblick und 18 Grad auf. Das wird genügen, um sich wieder aufzuwärmen. Wir machen uns dann mal auf den Weg …

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