Von Glück und Pech

Eigentlich ist eine weniger schöne Unterkunft Pech, dieses Mal wurde allerdings ein echter Glücksfall daraus. Wir waren der ungemütlichen und kalten Bude in der Nähe von Chaves überdrüssig und entschieden, uns für die nächsten beiden Tage eine neue Bleibe zu organisieren. Dank Internet-Zugang via 10,- € Prepaid-Karte mit unbegrenztem Volumen für 10 Tage, die mir wesentlich sympathischer war, als das unverschämte Angebot von Vodafone, bei dem ich eine Woche auf 150 MB beschränkten Zugang für 14,99 angeboten bekam, landeten wir einen echten Glückstreffer.

In Covelinhas, einem kleinen Dorf im Douro-Tal, das bei unserer ersten Fahrt eh zu kurz gekommen war, haben wir mit Christina und Nuno reizende Gastgeber gefunden. Ein modernes, warmes Zimmer mit funktionierendem Internetzugang und vor allem Familienanschluß. Die beiden bieten gemeinsame Abendessen an, ein Angebot, das wir gerne angenommen haben und die Gelegenheit nutzen konnten, neben der Bekanntschaft der beiden auch noch etwas mehr über die Gegend, das ganze Land und die Lebensbedingungen hier zu erfahren.
Ein langer interessanter gestriger Abend, eine Nacht mit erholsamenm Schlaf in einem nicht bei der kleinsten Bewegung knarrenden Bett und nach dem exzellenten Dinner am Abend ein opulentes Frühstück ging unserer zweiten Erkundung des Douro-Tals voraus. Der Weg führte uns zunächst nach Lamego, einem sehenswerten kleinen Städtchen mit Kathedrale und einer auf einer Anhöhe liegenden und über unendlich erscheinende Treppen erreichbare prächtige Kirche und dann auf einer weit oben über den steilen Weingärten und den Ufern des Douro gelegenen Straße mit wunderschönen Aussichten, bis ca. 65 km vor Porto, so dass wir nun die schönsten Abschnitte des Douro-Tales gesehen haben.
Jetzt geht es noch unter die Dusche und dann zum nächsten Landestypischen Stockfisch-Dinner mit Nuno und Christina. Den Bacalhau findent man in ungezählten Varianten auf jeder Speisekarte und auf ihn fiel auch die Wahl des Abendessens, die wir sehr zu Christinas Freude unseren Gastgebern überlassen haben.

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