Ab in die Kälte

Porto ist Geschichte -für dieses Mal. Schon der Weg zu unserer nächsten Station Chaves war sehr speziell. Vermutlich wegen gnadenloser Überforderung oder aber aus infektiösen Gründen rebellierte Caros Magen, so dass der Tag eine echte Qual war. Nichts mehr mit unterwegs noch ein wenig bummeln, es ging sofort in die nächste Unterkunft, die uns so früh noch gar nicht erwartet hatte und dort geradewegs ins Bett.

Dummerweise war es die Nacht vorher ziemlich kalt und das galt auch für das noch nicht vorgeheizte Zimmer in der hübschen Quinta, in die wir uns für die nächsten Tage eingemietet haben. Um es abzukürzen: nach ca. 18 Stunden Schlaf geht es Caro wieder gut und wir haben den heutigen Tag für einen Ausflug im Auto genutzt. Es ging zunächst entlang dem Nationalpark Montesinho gen Osten bis zur spanischen Grenze, dann dem Lauf des Douro durch den gleichnamigen Nationalpark folgend bis Vila Nova de Foz Côa und über Mirandela wieder zurück zum Domizil. Reichlich Kilometer für einen Tag, aber herrliche Landschaften und ebensolche Straßen. Das Herz jedes Motorradfahrers würde aufgehen bei solchen schönen Kurvenstrecken.
Ganz in der Nähe unserer Unterkunft gibt es ein Restaurant, dass ein Portugiese betreibt, der einige Jahre als Gastarbeiter in der Schweiz tätig war. Nach dem schmackhaften Mahl erklärte er uns dann im besten Schwiezerdütsch, dass er 1993 wieder in die Heimat zurückgekehrt war und im nächsten Jahr begonnen hatte das Restaurant aufzubauen und just aus diesem Jahr, habe er noch einen wundervollen Portwein …
Ihr ahnt es schon, wie der Abend endete. Ein paar Bilder von Unterwegs, gibt es deshalb erst morgen nach dem Frühstück.

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