{"id":221,"date":"2016-01-27T11:15:41","date_gmt":"2016-01-27T11:15:41","guid":{"rendered":"http:\/\/portugal.netrose.de\/?p=221"},"modified":"2016-01-27T11:15:41","modified_gmt":"2016-01-27T11:15:41","slug":"tiefenentspannt-und-schreibfaul","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/portugal.netrose.de\/?p=221","title":{"rendered":"Tiefenentspannt und schreibfaul"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir die 3 Tage im Areias do Seixo absolviert haben, sind wir derart tiefenentspannt, dass es mit dem Schreiben etwas h\u00e4ngt. Nachdem wir Montag zu unserem Umzugstag in das Alentejo wieder Regen hatten, nutzten wir die Gelegenheit, uns auf dem Weg zu unseren neuen Gastgebern nach Monsaraz, \u00c8vora zu besuchen, dessen historischer Stadtkern in der Liste des Weltkulturerbes verzeichnet ist und deren Gr\u00fcndung auf die R\u00f6merzeit zur\u00fcck geht. Die Ruine eines Diane-Tempels und ein hervorragend erhaltener Aqu\u00e4dukt zeugen von dieser Zeit.<br \/>\nAber auch weit vor den R\u00f6mern war die Gegend besiedelt. Ganz in der N\u00e4he der Stadt findet sich die \u00e4lteste Megalith-Anlage Portugals. Die Kathedrale ist nat\u00fcrlich ebenfalls lohnendes Ziel, das wir besichtigt haben.<\/p>\n<p>Nach unserem Stadtrundgang ging es dann weiter nach Monsaraz, einer in den 1990ern restaurierte Festungsanlage mit einem einzigartigen Blick in das umgebende H\u00fcgelland bis hinein nach Spanien -wie wir am Folgetag mit besserem Wetter feststellen konnten. Unsere Unterkunft liegt etwas unterhalb in der N\u00e4he des gr\u00f6\u00dften Stausees Europas, den wir am ersten Tag auch noch etwas erkundet hatten. Zu Beginn, waren wir etwas zu mutig und dachten uns nichts dabei, warum alle Bewohner der Gegend hier Jeeps, Pickups und SUV&#8217;s fahren und wagten uns auf eine zwar im Navi verzeichnete Stra\u00dfe, die allerdings nicht geteert war und sich bald als Schotterpiste \u00fcbelster Art entpuppte. Nachdem es zum Umkehren zu sp\u00e4t war, k\u00e4mpften wir uns rund 10 km im Slalom mit Schrittgeschwindigkeit und Angstschwei\u00df auf der Stirn durchs Gel\u00e4nde bis die geschundene E-Klasse endlich wieder Asphalt unter die R\u00e4der bekam.<br \/>\nLektion verstanden. Keine ungeteerten Wege ohne gel\u00e4ndeg\u00e4ngiges Vehikel mehr.<br \/>\nDer restliche Ausflug am See war entspannender und f\u00fchrte und an die Festungsanlage von Muraz, die zu unterschiedlichen Gelegenheiten der Verteidigung Portugals gegen die spanischen Invasionsbem\u00fchungen diente. \u00dcber die Staumauer f\u00fchrte der Weg zur\u00fcck und hinauf nach Monsaratz wo wir das herrliche 360\u00b0-Panorama in strahlendem Sonnenschein genie\u00dfen konnten.<br \/>\nMonsaraz geh\u00f6rt zu einer Reihe von Gemeinden der Gegend, die ein Dark Sky Reserve bilden. Leider konnten wir aufgrund des Umstandes, dass die winterliche Luft recht feucht ist und mehr, der Vollmond den Blick auf die Milchstra\u00dfe so sehr \u00fcberstrahlte, dass auch das allabendlich verl\u00f6schen der Lichter in der Gegend nicht weiter half, um den Sternenhimmel in seiner ganzen Pracht zu bewundern. N\u00e4chstes Mal werden wir dies bei der Planung zu ber\u00fccksichtigen haben.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in der Unterkunft, die wir bis dahin ganz f\u00fcr uns allein hatten, trafen wir auf ein \u00e4lteres kannadisches Paar, mit denen wir schnell in einem netten Gespr\u00e4ch waren und so beschlossen, das Abendessen gemeinsam einzunehmen.<br \/>\nEin lustiger Abend mit den Beiden brachte uns die Einladung nach Toronto mit dem Angebot einer Stadtf\u00fchrung ein, welches wir gerne annehmen wollen, sobald es die Arbeit zul\u00e4sst. Ich bef\u00fcrchte allerdings, dass dies auch noch bis zur Rente warten muss, denn Kannada ist schlie\u00dflich minimal gr\u00f6\u00dfer als Portugal und erfordert deshalb entschieden mehr Zeit.<br \/>\nDie beiden, aus der Algarve kommend, reisen heute in die andere Richtung weiter, wir haben uns f\u00fcr einen entspannten Tag in der Umgebung entschieden, bevor uns morgen der Weg in die Algarve, unserer Vorletzten Station des Portugal-Aufenthalts f\u00fchrt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir die 3 Tage im Areias do Seixo absolviert haben, sind wir derart tiefenentspannt, dass es mit dem Schreiben etwas h\u00e4ngt. 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